Gefühle: Was Emotionen sind und wie sie unser Leben erschaffen

"Achten Sie auf Ihre Gefühle und Stimmungen, denn es gibt eine ununterbrochene Verbindung zwischen Ihren Gefühlen und der sichtbaren Welt." -Neville Goddard

Das Leben passiert und nicht einfach so. Es reagiert auf uns und unsere Emotionen, welche wir uns durch Gefühle bewusst machen können. Seit dem Moment unserer Geburt fühlen wir etwas. Wir können unser bewusstes Denken, das lediglich unter 10% unserer mentalen Prozesse ausmacht, abschalten. Unser unbewusstes Denken, das sich höchstens durch Gefühle bemerkbar macht, ist jedoch immer aktiv und dabei, jede Sekunde unseres Lebens zu erschaffen. Die Art, wie wir uns jetzt und jede Sekunde fühlen, ist also wichtiger, als alles andere in unserem Leben und bestimmt, wie wir handeln und uns in der Zukunft fühlen werden. 

Wie alles andere in unserem Leben, können unsere Gefühle positiv aber auch negativ sein. Am besten kann man das verstehen, indem man Gefühle auf einer Skala von -10 bis 10 einteilt. -10 ist die Angst und +10 ist die Liebe. Je besser wir uns, von uns aus fühlen, desto mehr Liebe senden wir in die Welt und desto mehr Liebe bekommen wir zurück. Je schlechter wir uns fühlen, desto mehr Negativität senden wir aus und bekommen diese auch von der Welt zurück. Wie wir uns fühlen ist also ein exaktes Maß dessen, welche Emotionen wir gerade in die Welt aussenden und was wir zurück bekommen.

Gefühle sind ein direktes Resultat aus unbewussten Gedanken. Sie entstehen durch Gedanken. Es ist unmöglich positive Gedanken zu haben und sich schlecht zu fühlen - und umgekehrt.

Gefühle sind die Ursache 

Gefühle, die wir in diesem Moment hegen, haben einen direkten Einfluss auf unsere Zukunft. Leider bekommen wir in unserer westlichen Gesellschaft eingetrichtert, dass Gefühle das Resultat von äußeren Lebensumständen, wie Geld, Partnerschaft und einem guten Job seien. Weit gefehlt.

Gefühle sind die Ursache, dafür, dass wir:

  • unsere Wünsche überhaupt in unser Leben lassen können
  • wissen, was wir wirklich wollen und was uns glücklich macht
  • unser Leben auch genießen können
  • im Endeffekt Glück empfinden und erfüllt sein können

Da Emotionen die Ursache für alles in unserem Leben sind, ist die wichtigste Aufgabe eines Menschen zu lernen, wie er die richtigen Gefühle in sich erzeugen kann. Unabhängig von anderen Menschen und Umständen! Eines ist klar: Jegliche negativen Gefühle MÜSSEN zu noch mehr negativen Gefühlen und Lebensumständen, also in einen Teufelskreis, führen. Es macht also nur Sinn, positive Gefühle zu empfinden - und zwar so viele, wie nur möglich. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass positive Gefühle niemals einen Mangel ausdrücken. Wenn wir also etwas wahrnehmen, was uns nicht gefällt, können wir es einzig durch die Kraft unserer positiven Emotionen überwinden.

Was könnten Emotionen und Gefühle sein, wie wir in Zukunft um jeden Preis vermeiden sollten (Liste)? 

  • Langeweile
  • Einsamkeit
  • Ärger
  • Wut
  • Enttäuschung (zb. Liebeskummer)
  • Sorge
  • Kritik
  • Neid (zb. Eifersucht)
  • Verzweiflung
  • Angst
  • usw...

Gerade negative Gefühle, die auf uns selbst bezogen sind, wirken sich extrem toxisch auf unser gesamtes Leben aus. Werden die eben benannten negativen Gefühle oft wiederholt, können sich auch ganz schnell Depressionen oder andere psychische Krankheiten bilden.

Welche Gefühle sollten wir mehr und mehr hegen und mit alle dem verbinden, was wir uns im Leben wünschen - auch jene, die sich noch nicht in unserem Leben befinden (positive Liste)?

  • Zufriedenheit
  • Dankbarkeit
  • Hoffnung
  • Enthusiasmus
  • Begeisterung
  • Leidenschaft
  • Freude
  • Glück
  • Liebe

Je besser wir uns insgesamt fühlen, desto besser wird unser Leben. Hierbei ist es unglaublich wichtig zu verstehen, dass diese Gefühle unabhängig von anderen Menschen und Umständen erzeugt werden können. Natürlich ist es hilfreich, Gefühle auch mit Hilfsmitteln im Leben zu erzeugen, jedoch nur bedingt. Wir müssen die Fähigkeit entwickeln, Gefühle auch komplett unabhängig von Faktoren, die außerhalb von uns selbst liegen, zu erzeugen.

Je schlechter wir uns fühlen, desto schlechter wird unser Leben, bis wir bewusst an unseren Emotionen arbeiten und sie verbessern. An diesem punkt spielt Selbstverantwortung eine sehr große Rolle. Wir müssen einsehen, dass nichts und niemand für unsere Gefühle verantwortlich sein darf, sofern wir die Kontrolle über unser Leben nicht abgeben wollen.

Wie man bemerkt, dass man positiv fühlt?

Viele Menschen fragen sich nun: "Wie kann ich testen, ob ich positiv fühle?"

Das ist eine sehr schwere Frage, die man nur durch selbst erlebte Erfahrungen beantworten kann. Langfristig kann man eindeutig erkennen, ob man in den unterschiedlichen Lebensbereichen mehr positiv oder negativ gedacht hat, indem man sich einfach die Resultate in diesen Bereichen anschaut. 

Beispiel Liebe: Dein Wunsch ist seit einigen Wochen bis Monaten eine glückliche, erfüllende Liebesbeziehung. Hast du diese Beziehung jetzt so, wie du es dir vorgestellt hast? Wenn das nicht zutrifft und du beispielsweise immer noch Single sein solltest, dann hast du zu wenig positive Gefühle ausgesendet und zu viele Negative. Das gleiche trifft auf andere Bereiche, wie zum Beispiel "Geld" zu.

Wie kann man kurzfristig bemerken, dass man sich gut fühlt?

Wenn wir voller Freude und Dankbarkeit sind, erhalten wir zwangsweise freudvolle Erfahrungen, Situationen und Menschen, wo auch immer wir sind. Diese Tatsache beruht auf dem universellen, wissenschaftlich nachweisbaren, Gesetz der Anziehung. Von der kleinsten Erfahrung, dass unser Lieblingslied im Radio läuft, wir eine schöne Frau kennen lernen oder zu größeren Erfahrungen, wie einer Gehaltserhöhung oder plötzlicher Geld-Fluss.

Welche Gefühle habe ich jetzt in einem bestimmten Bereich?

Welches Gefühl wir in den unterschiedlichsten Bereichen unseres Lebens verbinden, wie Geld, Beziehungen, Gesundheit oder Beruf, Freunde ist eine exakte Spiegelung dessen, welche Emotionen wir in diesen Bereichen ausgesendet haben.

Wenn wir an Geld denken, spiegeln unsere Gefühle genau das wieder, was wir momentan in Hinblick auf Geld mit unseren Emotionen aussenden. Das wiederum bestimmt, was wir in der Zukunft bekommen. Falls wir uns beim Thema Liebe schlecht fühlen, weil wir keine Beziehung haben, dann kommen negative Erfahrungen des Nicht-Habens auch in der Zukunft auf uns zu, weil es eben genau das Gefühl ist, was wir aussenden. Wir müssen den Teufelskreis durchbrechen und in uns mehr und mehr positive Gefühle des Habens erzeugen.

Millionen von Menschen ringen und kämpfen für ein besseres Leben mit mehr Glück. Dann wird es vielleicht irgendwann langsam besser, doch sie können ihren Erfolg nicht genießen. Das liegt daran, dass sie nicht richtig mit ihren Gefühlen umgehen und diese nicht als wichtigste Ursache betrachten. Alles, was wir tun müssen ist, möglichst viele gute Gefühle, wie Liebe und Dankbarkeit aussenden und alles, was wir uns wünschen wird geschehen. Je besser wir uns fühlen, desto schneller.

Positive Gefühle verstärken

Wenn diese Resultate eintreten, müssen wir darauf achten, noch mehr positive Gefühle mit ihnen zu verbinden. Wir investieren bewusst mehr positive Emotionen und schwelgen zum Beispiel im Gefühl der Dankbarkeit, Enthusiasmus und Glück für freudvolle Erfahrungen. Wenn wir ein gutes Gefühl verspüren, dann können wir es auch verstärken, indem wir an Dinge denken, die wir so richtig lieben.

Tun wir dies 30-90 Tage lang, geraten wir in eine Positiv-Spirale (Gegenteil eines Teufelskreises), die dafür sorgt, dass wir uns immer besser fühlen und immer mehr Gründe dafür in unserem Leben finden können.

Deine Emotionen und Gefühle erschaffen dein Leben!

Die meisten Menschen sind in der "Wenn, dann-Falle" gefangen. Ein Leben lang. Die meisten geben sich damit zufrieden. Doch einige wenige erkennen, dass hier etwas gewaltig nicht stimmt. 

"Wenn ich ein Haus habe, dann werde ich glücklich...", "Wenn ich den Job habe, dann werde ich erfolgreich und reich...", "Wenn ich erst die eine Frau gefunden habe, dann fühle ich Liebe."

Auf diese Weise werden wir diese Ziele niemals erreichen. Niemals. Und wenn es doch so scheint, dann werden wir nicht glücklich. Wir müssen zuerst Glück empfinden und jene Emotionen und Gefühle aussenden, um dann zu erhalten, was wir damit verbinden. Es kann nicht anders sein. Das ist ein Naturgesetz. 


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