Mir fehlt noch etwas - Warum dieses Gefühl existiert und wie du zum Findenden wirst!

Kennst du dieses Gefühl, dass dir noch etwas fehlt zum Glücklich sein? Du suchst nach einen Partner, Freunde, einem besseren Job, mehr Geld, einer Tätigkeit, mit der du dich selbst verwirklichen kannst. Oder du suchst einfach nur nach mehr Glück, Nähe und Liebe im Leben.

Na klar ist es normal, sich nach diesen Dingen zu sehen, wenn es derzeit im Leben noch nicht so läuft. Doch viele tun das aus einem tiefen Gefühl der Unvollständigkeit. Wir haben das Gefühl, uns erst vollständig fühlen zu können, wenn wir die Dinge, die uns fehlen, im Leben erhalten haben.

Doch Erfahrungen zeigen, dass das nicht der Fall ist. Zwei kleine, wahre Geschichten, die das gut veranschaulichen.

Geschichte 1: Marko war schon immer neidisch auf Menschen, die eine hübsche Frau und ein teures Auto besitzen. Mit 19 Jahren hat er alles dafür getan, sich diese Dinge ebenfalls leisten zu können. Also strengte er sich im Beruf an, sparte einige Monate Geld und sicherte sich dann einen Mercedes B Klasse auf Raten. Danach fehlte nur noch eine schöne Freundin, die er sich dann auch noch geholt hat. Einige Wochen war Marco unglaublich stolz auf sich, denn er hat sich seine materiellen Ziele erfüllt. Doch eines Tages stellte er fest, dass irgendwas fehlt. Was kann das nur sein? Reicht sein Auto nicht mehr aus, wünscht er sich jetzt ein besseres, wie zum Beispiel einen Porsche? Ist seine Freundin nicht mehr schön und sympathisch genug? Macht ihm sein Beruf keinen Spaß mehr? Irgendwas fehlt ihm und er fühlt sich sogar unglücklicher bevor er Auto und Frau bekommen hat.

Geschichte 2: Maria sucht bereits einige Monate bis Jahre nach einem neuen Freund, nachdem sie von ihrem EX hintergangen wurde. Am Wochenende wurde sie von ihren Freundinnen zum Dorf-Fest eingeladen, auf der die Chance, einen neuen Partner zu finden, sehr groß war. Maria hat das klare Gefühl, dass ihr ohne einem Partner im Leben etwas fehlt. Am Samstag Vormittag fing sie bereits damit an, die passenden Kleidungsstücke für das Fest zu suchen. Nachdem sie sich mehrmals im Spiegel angeschaute und nicht für attraktiv fand und an sich selbst zweifelte, entschied sie sich schließlich für ein Outfit. Doch irgendwas fehlte. Immer und immer wieder. Als sie dann die Feier mit ihren Freundinnen betrat, fühlte sie sich überhaupt nicht interessant, war sehr aufgeregt und wirkte eher suchend auf die Männer. Sie hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass ihr etwas fehlt und auf der Suche nach etwas ist, was ihr Leben besser macht. Genau das strahlte sie auch aus. Für sie fühlt sich das anstrengend an aber bereits so normal, dass sie es gar nicht mehr bemerkt. Am Ende des Abends ging sie mit ihren Freundinnen nach Hause und am Nächsten Tag verspürte sie das Gefühl der Einsamkeit und Leere noch mehr.

Diese beiden Geschichten veranschaulichen sehr gut, dass das Gefühl: "Mir fehlt was im Leben." immer nur zu Umständen und Gefühlen führen, die uns darin bestätigen. Ja, vielleicht erhalten wir die Dinge, die wir als Ausrede nutzen, warum wir uns unvollständig fühlen, wie Marko aus Geschichte 1. Doch können diese äußeren Umstände und Gegenstände niemals das Gefühl der Unvollständigkeit ersetzen. In den meisten Fällen verhindert das Gefühl: "Mir fehlt etwas." jedoch, dass wir überhaupt die Dinge erhalten, die wir uns wünschen, wie bei Maria aus Geschichte 2.

Bedeutet das jetzt, dass wir uns vollständig und für immer mit dem zufrieden geben sollen, was wir jetzt haben? Jein. In manchen Fällen ja und in vielen Fällen auch wieder nicht. Hier geht es auch gar nicht darum, dass wir uns mit etwas zufrieden geben müssen und das Gefühl von "Mir fehlt was im Leben, in der Beziehung oder Ehe", unterdrücken sollten. Es geht viel mehr darum, den Widerstand gegen das, was ist, vollständig los zu lassen, was NIEMALS bedeutet, dass wir uns mit dem, was sich ändern soll, für immer zufrieden geben.

Das Ding ist einfach, dass in dem Moment, wo wir unseren Fokus auf das Problem und die Gefühle der Unvollständigkeit richten, unsere Wahrnehmung immer wieder neue Probleme und Gründe und Gefühle produziert, warum uns etwas fehlt. Das ist wie ein ewiger Teufelskreis von Gefühlen. 

Viele Menschen wissen auch gar nicht, was ihnen wirklich fehlt. Das ist ebenfalls sehr fatal, denn das Bewusstsein darüber ist wichtig. Wie soll man sonst etwas akzeptieren und anschließend verändern, wenn man gar nicht weiß, was genau? Deshalb überlege dir genau, was dir jetzt fehlt. Was sagt dir dein Gefühl und was dein Verstand?

Beispiele: Ich wäre glücklicher, wenn:

  • eine glückliche(re) Beziehung oder Ehe hätte
  • endlich abnehmen könnte und schöner aussehen würde
  • einen besseren Job/Beruf hätte
  • mehr Geld verdienen würde und erfolgreicher sein könnte
  • endlich eine Tochter oder Sohn hätte
  • wenn meine Arbeit mehr Sinn im Leben machen würde
  • mich meine Eltern besser behandelt hätten (Vergangenheit)

Tauche mal tief rein und erkenne dieses negative Gefühl, diesen Schmerz, der hoch-kommt, wenn du darüber nachdenkst, dass du dieses und jenes noch brauchst, um dich vollständiger zu fühlen. Es ist dieser Schmerz, dieses negative Gefühl, das dich unglücklich macht - nicht der Umstand, dass du das, was dir fehlt im Leben, noch nicht hast. Diese Gefühle gaukeln dir vor, dass du zuerst die Dinge brauchst, die dir fehlen und erst danach das Gefühl der Vollständigkeit verspüren kannst. Wenn, dann... Wenn ich dies habe, dann kann ich mich so fühlen und kann das...

Du hast das Gefühl, dass es ein perfektes Leben gebe und wenn du nur lange genug sucht und dich anstrengst, dann wirst du es finden und im Paradies sein.

ERROR!

Das ist vollkommen falsch. Du kannst dich bereits jetzt schon vollständig und wie der Mensch fühlen, der das hat, was du dir jetzt bereits wünschst.

Doch wie kann ich finden ohne zu suchen?

Um jetzt zu finden, ist es nicht nötig, dass du in der realen Welt, in der du Gegenstände sehen kannst, das erhältst, weshalb du dich unvollständig fühlst. Einfacher gesagt als getan, vor allem deshalb, weil uns die Werbe-Industrie und die gesamte Gesellschaft das komplette Gegenteil eintrichtert.

Die Wahrheit ist jedoch, dass du nichts weiter tun musst, als ein starkes Selbstwertgefühl aufzubauen und dir das, was du willst, im geistigen Bereich immer bewusster zu werden. Das tust du, indem du dir immer häufiger vorstellst, dass du das, was dir jetzt fehlt, bereits hast. Du holst immer öfter die Gefühle des Habens hoch und machst das zu einer automatischen Gewohnheit.

Da die geistige Welt die Ursache für die materielle Welt ist, wirst du dir damit entweder:

  • inneren Frieden schaffen und akzeptieren, dass die Situation so ist und so bleiben wird (zb. wenn ein Mensch gestorben ist)
  • inneren Frieden schaffen und dir nach und nach das, was dir im Leben, in der Beziehung oder Ehe fehlt, erfüllen.
  • inneren Frieden schaffen und dir etwas noch besseres erschaffen, als das, was du einst wolltest.

Du siehst schon, dass es immer darum geht, inneren Frieden zu schaffen.

Hier ein Beispiel: Bist du auf der Suche nach mehr Geld, wirst du schmerzlich wahrnehmen, dass du derzeit wenig Geld hast. Dir fehlt was im Leben, nämlich Geld. Wenn du nicht weißt, was dir fehlt, dann frage dich einfach jeden Tag vor dem Einschlafen und über den Tag, was dir fehlt. Du wirst so sehr schnell eine Antwort finden. Wenn die Antwort unklar ist und du vielleicht bemerkst, dass dir Motivation oder Muse fehlt, dann frage dich weiter, was dahinter steckt. Fehlt dir vielleicht ein Sinn im Leben (fehlender Lebenssinn ist sehr weit verbreitet) oder der richtige Beruf? Frage so lange weiter, bis du weißt, was dir dir fehlt.

Fehlt dir wirklich was?

Richte dich dann auf das aus, was dir fehlt. Spürst du eine Unvollständigkeit wegen Geld, dann frage dich, wie du mehr Geld verdienen kannst und wie sich das anfühlt. Aus: "Warum verdiene ich so wenig" wird: Wie kann ich mehr verdienen?" Dieser Fokus-Wechsel macht dich vom Suchenden zum Gestalter. So hast du endlich die Fesseln der Ohnmacht gelöst und kannst nun endlich losgehen - auch, wenn du nur die nächsten 5 Meter vor dir siehst. Nun ist es wichtig, dich regelmäßig in das Gefühl des bereits Besitzens zu befördern und immer, wenn das Gefühl, dass mir etwas fehlt hochkommt, es zu stoppen und dafür die Frage zu stellen: "Wie fühlt es sich an, wenn ich es bereits habe und was kann ich jetzt tun, um diesem Ziel näher zu kommen?"

Auch ist es wichtig, sich bewusst zu machen, wofür du jetzt bereits dankbar sein kannst. Im Gegensatz zu vielen Ländern wie Nordkorea leben wir mit vielfältigen sozialen Leistungen, Versicherungen, in einer Freien Marktwirtschaft mit niedriger Kriminalitätsrate. Es sind Lebensbedingungen, die alleine für die meisten schon genügen könnten, um uns jetzt in diesem Moment glücklich zu machen.

Du siehst also, dass du in dem Moment, in dem du deine Aufmerksamkeit weniger auf das Unerwünschte richtest und mehr auf das, was läuft und was du willst, sich deine Gefühle ändern. Auch ändert sich deine Wahrnehmung und du wirst immer mehr Dinge wahrnehmen, die dich glücklich machen und dir mit der Zeit viele von den Dingen erfüllen, die dir jetzt noch im Leben fehlen!

So wirst du finden statt suchen.
Dieses mal kannst du mir unter diesem Beitrag schreiben, was Du damit erlebst, oder bereits erlebt hast. Melde dich zudem auch beim Email Training an.