Schüchternheit überwinden! Selbstbewusstsein stärken! Wie werde ich selbstbewusster?

Viele Menschen kennen es und auch ich selbst aus meiner Vergangenheit: Schüchternheit. Und vor einiger Zeit wurde mir eine Frage dazu gestellt: 

"Ich war schon immer super schüchtern, was mich nicht nur im Beruf, sondern vor allem auch in meinem Privatleben extrem behindert. Eine Freundin habe ich bisher nur eine gehabt. Meine Kumpels sagen mir immer wieder, dass ich mal mehr aus mir raus gehen soll, doch ich kann das nicht. Ich bin einfach nicht extrovertiert und lieber ruhig in der Ecke. Ich habe bereits viel probiert und habe das Gefühl, dass ich diese Schüchternheit niemals ablegen kann aber vielleicht kann ich noch Schlimmeres verhindern. Hast du irgendwelche Ideen und Tipps?"

Ja, viele! In den meisten Fällen sind Menschen, die sich hierin wieder erkennen können, einem Irrtum aufgesessen. Sie hegen den Glaubenssatz: "Ich bin nun einmal schüchtern." Sie glauben, dass sie das sind und wundern sich, warum sie ihr ganzes Leben lang keine Möglichkeit finden, sich persönlich zu entwickeln, denn: Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. 

"Ich bin eben schüchtern." Das ist ein Glaubenssatz. In Wirklichkeit sind wir reine Energie und wenn wir glauben, schüchtern zu sein, werden wir mit diesem Glauben unser gesamtes Leben kreieren."

Und zwar läuft das folgendermaßen ab:

Wir bekommen als Kind immer wieder durch irgendwelche Informationsquellen, wie Medien, Verwandte oder Eltern gesagt: "Schau da nicht so hin.", "Mit fremden Menschen spricht man nicht." oder "Andere Menschen fühlen sich von dir belästigt." oder viele, viele weitere Botschaften. Außerdem kann es sein, dass wir in unserer Kindheit schlechte Erfahrung gemacht habe, wie zum Beispiel, dass wir ausgelacht oder gehänselt wurden.

In dieser Zeit unseres Lebens hat unser Gehirn Informationen völlig anders verarbeitet. Während ein Erwachsener viele Dinge kritisch hinterfragt, nimmt ein Kind das meiste einfach nur hin und entwickelt dadurch unter anderem Glaubenssätze und ein Selbstbild.

Nun kann es passieren, dass ein Mensch in dieser Zeit einige Glaubenssätze, wie: "Ich bin schüchtern" oder "Andere Menschen fühlen sich von mir belästigt." entwickelt hat. Weiterhin kann es auch sein, dass man gelernt hat, nicht gut genug zu sein, wie man nun einmal so ist.

Kurz gefasst kann man sagen, dass der erste Schritt zur Besserung ist zu verstehen, dass man nicht nun einmal für immer schüchtern ist, sondern, dass man sich entwickeln kann. Denn: Welcher Teil in einem Menschen, veranlasst ihn, so eine Nachricht zu schreiben und sich schlecht wegen der Schüchternheit zu fühlen? Ganz klar: Der Anteil in uns, der nicht schüchtern ist, sondern selbstbewusst!

Diesen Anteil jedoch haben wir in irgendeiner Zeit unseres Lebens gelernt zu missachten und in den Hintergrund zu stellen. Und wenn wir nun in unserer Kindheit gelernt haben, dass wir besser dran sind, wenn wir schüchtern und nett sind oder - man kann doch nicht, man darf doch nicht oder man sollte doch nicht - dann bedienen wir immer nur unseren schüchternen Anteil und verdrängen unseren selbstbewussten Anteil.

Außerdem entwickeln viele nach und nach Glaubenssätze, wie "Ich bin nun einmal schüchtern und kann das niemals wieder loswerden", weil wir uns im Alltag immer wieder emotional abhängig von unseren Erfahrungen machen und glauben, dass unsere Gefühle die Realität wären. Aufgrund des Glaubens, dass es extrem schwierig sei, die Schüchternheit loszuwerden und selbstbewusster zu werden, kann es dadurch auch noch schwerer werden, die eigene Persönlichkeit zu entwickeln.

Klingt relativ einfach, ist es aber nicht. Hier muss viel innere Arbeit verrichtet werden, vor allem in Sachen Selbstliebe, Selbstwertgefühl und Akzeptanz, dass es in uns einen extrovertierten Anteil gibt, der da ist und diese Schmerzen verursacht.

Schüchternheit ist kein Charakterzug, sondern eine Programmierung unseres Gehirns. Erkennen kann man das sehr gut an Kindern. Kleinkinder sind von Natur aus nicht schüchtern, dass sie davon Probleme oder Schwierigkeiten oder Sorgen bekommen. Erst die Gesellschaft und Erziehung prägt die Menschen. Sind die Eltern selbst zurückhaltend und schüchtern, überträgt sich das oft auf das Kind. Sind sie hingegen zu streng und leistungsorientiert, verunsichert das die Kinder.

Schüchternheit entwickelt sich also meistens durch frühkindliche Erfahrungen, die das Unterbewusstsein stark beeinflusst haben. Man kann es durch Persönlichkeitsentwicklung ändern. Dabei darf man jedoch nicht den Fehler machen zu erwarten, dass das Ganze von heute auf nächste Woche passiert. Selbstbewusster werden und Selbstvertrauen aufbauen braucht seine Zeit - ABER ES IST MÖGLICH - und keiner muss bis zum Lebensende mit einer Persönlichkeit leben, die ihn/sie unglücklich macht.


Hi. Mein Name ist Sascha, Berater für Persönlichkeitsentwicklung, positives Denken und Online-Marketing und ich bin hier, um dir dabei zu helfen, ein glücklicheres und selbstbewussteres Leben zu führen. Warum? Weil es meine Leidenschaft ist und weil zwei meiner größten Stärken "Selbstbewusstsein" und "Fokus" sind.