Bist du unglücklich? 10 Anzeichen und 9 Tipps um (wieder) glücklicher zu werden

Es sind wohl die ältesten Fragen der Menschheit, die schon Generationen vor Jahrtausenden beschäftigt haben. "Was braucht der Mensch zum glücklich sein? Und warum sind wir unglücklich?"

So richtig konnte diese Frage noch niemand beantworten. Allerdings können wir uns beim Studium zahlreicher Denker der Geschichte, wie Platon, Shakespeare, Emerson oder William James, dessen Kunde über Jahrhunderte überdauern, der Antwort auf diese Fragen stark annähern.

Zuerst einmal. Hey. Mein Name ist Sascha und ich selbst war auch viele Jahre unglücklich. Und ich hatte sogar einen klinisch nachweisbaren Grund: Ich bin an einer sozialen Phobie mit Anteilen einer selbstunsicheren Persönlichkeitsstörung erkrankt. Selbst eine Therapie konnten mir nicht richtig helfen und so begann ich, mich selbst auf die Suche nach Informationen für meine Heilung zu begeben. In dieser Zeit habe ich mich ausgiebig mit mir selbst, der Welt und mit grundlegenden Fragen des Lebens beschäftigt. Ich habe sehr viel gelernt und heutzutage bin ich wieder glücklich und Psychologie, Persönlichkeitsentwicklung und Online-Marketing wurde zu meiner Berufung.

Heute bin ich sehr glücklich mit mir selbst und meinem Leben - und es wird immer besser. Wenn jetzt bei dir nicht so ist, dann habe ich hier 7 Sofort-Hilfe-Tipps für dich!

Erkenne dein Unglücklich sein!

Wir leben heutzutage in einer Gesellschaft, in der von uns erwartet wird zu funktionieren. Wir entfremden uns zunehmend von uns selbst, dabei ist Selbsterkenntnis ein wichtiger Schlüssel zum mehr Glück und Erfolg. Frage dich also mal ganz bewusst: Bist du unglücklich? Wenn du es jetzt schon wissen solltest, dann mach´ dir klar, dass es keine Schande ist. Wenn du nicht sicher bist, dann habe ich hier 10 Anzeichen dafür, dass du unglücklich bist:

  • Du verspürst nur noch selten echte Glücksgefühle im Alltag!
  • du konzentrierst dich (oft automatisch) auf das Negative
  • du glaubst, dass das Leben hart oder ernst sei und nur einige wenige Glück im Leben haben
  • du nimmst vieles als selbstverständlich hin und siehst nicht mehr die Wunder, von denen wir jeden Tag umgeben sind.
  • du fühlst dich generell unglücklich im Leben oder es existieren Problem-Bereiche, die dich unglücklich machen
  • du hast keine Ziele im Leben und lebst vor dich hin
  • du fühlst dich alleine überhaupt nicht wohl
  • du hast ein mangelndes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl
  • du hast keinen richtigen Sinn im Leben und kennst deine Stärken nicht
  • deine Erwerbstätigkeit fühlt sich wie "harte Arbeit" und nicht wie "Berufung" an

Und? Trifft einiges auf dich zu? Kein Problem. Als es mir noch schlecht ging trafen 8 Punkte auf mich zu. Du bist also nicht alleine!

Nimm dein Unglück an!

Frage dich also mal ganz bewusst: Was macht dich derzeit wirklich unglücklich? Was glaubst du, macht dich unglücklich? Bist du unglücklich im Job? Unglücklich verliebt? Oder unglücklich mit deinem Partner, dem Kind, in der Ehe, mit Freunden, deinem Studium oder Ausbildung? Welche Bedürfnisse werden deiner Meinung nach nicht befriedigt? Wie fühlt es sich an? Gehe einmal ganz tief in das Gefühl hinein und erforsche es.

Oder liegt es an einer inneren Unzufriedenheit oder einem psychischen Problem? Aber selbst Burn-Out oder Depressionen entstehen meist dadurch, dass wir unseren wahren Bedürfnissen im Leben nicht nachgehen. Also schaue, was wirklich hinter deinem Unglück steckt.

Nehmen wir jetzt einmal an, dass du genau weißt, was dich unglücklich im Leben macht und welches die auslösenden Faktoren sind, dann nimm sie erst einmal an. Leugne sie nicht, sondern akzeptiere, dass du sie derzeit aufgrund deiner Unbewusstheit über dich und dein Leben erhalten hast.

Hast du beispielsweise keine Freunde oder bist du im falschen Beruf, macht dich das natürlich unglücklich. An dieser Stelle hilft es jedoch niemals, dagegen anzukämpfen, da du sonst entweder nichts erreichst oder Gefahr läufst, auch in Zukunft ähnliche Situationen in dein leben zu lassen. Akzeptiere die Situation und nimm sie an.

Mach dir selbst Mut im Unglück!

Das Unglücklich sein zu akzeptieren, bedeutet nicht, dass du dich mit deinem Leben zufrieden gibst - nur, dass du einsiehst, dass du es selbst hervor gebracht hast. 

Glaube mir eines: Das Wichtigste, was du in einer unglücklichen Situation tun kannst ist, dir selbst die Schuld zu geben und keinen Mensch sonst. Warum? Weil du auf diese Weise die Macht über dein Leben vollständig annimmst. Willst du also in Zukunft nicht mehr unglücklich sein, dann akzeptiere, dass du selbst dafür verantwortlich bist, was in deinem Leben passiert.

Das ist leichter gesagt als getan! Was hilft mir persönlich? Sehr effektiv sind Bücher über Persönlichkeitsentwicklung zu lesen, die uns Mut machen. Eines der besten Bücher, die ich jedem empfehlen kann, der mehr an sich selbst glauben möchte, ist das Buch Erfolgreich Wünschen von Pierre Franckh. Hier erfährst du nämlich, dass du der Schöpfer deines eigenen Lebens bist und wie du dein Leben schnell verändern kannst.

Refraime deine Situation

Gehen wir einmal davon aus, dass du unglücklich verliebt bist - du hast also Liebeskummer. Eine Situation, in der es für viele keinen Trost gibt. Unerwartet und knallhart kommt die Absage von deinem Schwarm und du versinkst in Selbstmitleid. 

Natürlich findet man diese Situation für den ersten Moment total schrecklich. Jedoch handelt es sich hierbei lediglich um Deine Bewertung der Situation und diese muss nicht unbedingt von Vorteil sein. Vielleicht wartet noch etwas viel besseres auf dich. Oder das Schicksal will dir damit eine wichtige Nachricht präsentieren

Hierzu passt ein gutes Zitat vom unsterblichen William Shakespeare: "An sich ist nichts weder gut noch böse. Das Denken macht es erst dazu." Hamlet II, 2. (Hamlet)

Es gibt es also keine objektive Realität, sondern nur eine Art, die Situation zu beurteilen. 

Wir müssen also Mittel und Wege finden, an einer negativen Situation vielleicht auch Positives abgreifen zu können. Dies funktioniert sehr gut, indem du die Situation refraimst, also in einen anderen Rahmen packst. Aus "Meine Freundin hat mich verlassen, weil ich nicht gut genug bin." wird "Meine Freundin hat mich verlassen, weil etwas viel besseres auf mich wartet."

An dieser Stelle fällt mir noch ein weiteres Zitat ein, das dir sehr stark dabei helfen kann. Es stammt vom damals reichsten Menschen der Welt, Andrew Carnegie: "Alles Negative muss mindestens genauso viel Positives, wie Negatives beinhalten."

Änder deine unglücklichen Emotionen

Eine andere Bewertung der Situation ist schön und gut, jedoch sind es oft unsere Emotionen, die uns weiterhin unglücklich stimmen. Der Verstand bewertet nun die Situation positiv, trotzdem schaffen wir es oft nicht, unsere Gefühle zu verändern. Warum? Weil diese zum größten Teil unterbewusst, also völlig automatisch, ablaufen.

Auch hier lohnt es sich nicht, dagegen anzukämpfen. Wir müssen unsere unglücklichen Gefühle akzeptieren und beobachten. Das fällt oft nicht einfach. Wir fühlen uns in emotionalen Situationen oft unwohl und wollen aus dem Gefühl raus. Im Prinzip ist es aber gar nicht so schwer, denn je stärker die Emotion, desto leichter fällt es uns, sie zu beobachten und sie nicht zu verdrängen.

Nach einiger Zeit des Beobachtens werden wir erkennen, dass wir selbst die Emotionen nicht sind, sondern sie selbst erzeugen. Wir erzeugen unser "Leid" selbst. Dort wo wir früher auf völlig mechanisch reagiert haben, entfaltet sich mehr und mehr Platz. Wo wir uns früher gefangen gefühlt haben, entsteht Raum. Das kommt daher, weil wir mit der Zeit Distanz zwischen den Emotionen und uns selbst schaffen. 

Ab einen gewissen Zeitpunkt ensteht so viel Platz, dass wir unsere alte Emotion durch neue, positivere ersetzen können.

Natürlich existieren auch zahlreiche praktische Tipps, mit denen du deine unglücklichen Gefühle sehr schnell ändern kannst. Höre schöne Musik. Beschäftige dich mit einem Tier. Oder gehe deiner Leidenschaft nach. 

Konzentriere dich nicht auf die unglückliche Situation

Vielleicht kennst du den Spruch: "Die Energie folgt der Aufmerksamkeit". Wenn du unglücklich bist und dich auf deinen Grund dafür konzentrierst, was glaubst du, wird passieren? Auf jeden Fall nichts, was dir hilft, wieder glücklich zu werden. In den meisten Fällen wirst du noch mehr Probleme in dein Leben anziehen.

Jeder Mensch besitzt einen sogenannten "Wahrnehmungsfilter", der dafür sorgt, dass wir lediglich 1/1000 von dem wahrnehmen, womit wir tagtäglich konfrontiert sind. Wie kann man sich das praktisch vorstellen? Beschäftigst Du dich möglicherweise damit, ein Audi-Modell (Auto) zu kaufen, wirst Du ständig und überall auf der Straße solche Audis sehen. Unser Wahrnehmungsfilter richtet sich darauf aus. 

An unser Unglück jedoch wollen wir nicht häufiger erinnert werden. Schließlich wollen wir nicht mehr unglücklich, sondern glücklich sein - und um das zu erreichen, müssen wir selbst in Vorleistung gehen!

Sich nicht auf den unglücklichen Umstand im Leben zu konzentrieren, kann hart sein. Jedoch wird es einfach, sobald du deine Situation, wie bereits beschrieben, refraimt und deine unglücklichen Emotionen verändert hast. 

Mach das, was du liebst!

Manchmal fühlen wir uns so unglücklich, dass es schwer ist, seine Gefühle zu ändern und uns auf die guten Dinge im Leben zu konzentrieren. Was kann uns da noch helfen? Wir müssen in´s Handeln kommen und am besten das tun, was wir lieben und was uns auch voran bringt.

Wichtig ist aber, dass du dich gut dabei fühlst, damit du den negativen Gefühlen nicht länger den Raum gibst und aus deiner passiven, gelähmten Rolle kommst. Gehe deinem Hobby nach, ließ Mut machende Bücher, mache Sport. Mach´ was auch immer, um aus deiner passiven Rolle zu kommen und aktiv zu werden. Auf diese Weise passieren womöglich neue Dinge, die wieder dazu führen, unglücklich zu sein.

Lass dein Unglück heraus

Natürlich ist es auch ratsam, sich anfangs, bevor man sich wieder die Krone richtet, sein Unglück von der Seele zu reden. Du solltest auf keinen Fall versuchen, allein mit Deinen Problemen fertig zu werden.

In besonders unglücklichen Zeiten solltest du dir am besten Informationen von einem erfahrenen Coach/Psychotherapeut einholen und mit diesem reden.

In den meisten Fällen reicht aber auch ein Gespräch mit dem besten Freund/Freundin. Achte aber darauf, dass der Mensch, mit dem du über deine Probleme redest, auf deiner Wellenlänge ist, sich emotional distanzieren kann und möglichst objektiv mit dir diskutieren kann.

Egal, was du machst, friss deine Emotion nicht in Dich hinein. Das Gespräch wird dir dabei helfen und du wirst dich danach garantiert befreiter fühlen.

Unglücklich - Schlussgedanken

Glück ist eine innere Haltung und hat nur wenig mit dem real erlebten Äußeren zutun.

Sind wir ohne Geld und Partner nicht glücklich, sind wir es auch nicht mit ihnen. Schließlich kennt wohl jeder von uns Menschen, die Geld, Partner, einen tollen Job/Beruf und ein, von Außen betrachtet, grandioses Leben erlangt haben und dennoch ewig schlecht gelaunt oder unglücklich sind.

Glück entsteht immer von innen heraus und manifestiert sich erst dann im Leben. Glück erfahren wir, wenn wir Glück aussenden. Dabei spielt es keine Rolle, wie unser Leben derzeit aussieht. Glück entsteht aus einer inneren Weisheit und Gelassenheit heraus. Glück ensteht immer dann, wenn wir uns unser selbst bewusst sind, uns der Unendlichkeit alles Guten bewusst sind und mit anderen teilen.

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